Präzise Dosiergenauigkeit in der Neonatologie

ENFit™ kann zu ungenauen Dosierungen führen

Wie in ISO 80369-3 beschrieben: „Laborprüfungen ergaben ferner, dass ein Paar von E1-Verbindungsstücken mit mittlerer Grenzabweichung in weiblich-männlicher Ausrichtung eine durchschnittliche Menge von 0,148 ml (mindestens 0,100 ml, maximal 0,179 ml, n = 32) Fluid verdrängt.“
Diese Volumenverdrängung ist vor allem bei oralen Medikamenten, die in niedrigen Dosen an Neugeborene verabreicht werden, unakzeptabel.

 

Ein Aufziehhalm kann das Risiko einer ENFit™-Überdosierung nicht ausschließen

Wenn wir davon ausgehen, dass das Aufziehprotokoll korrekt befolgt wird, kann der Effekt der Oberflächenspannung und/oder die Viskosität des Medikaments weiterhin zu einer Abweichung der verabreichten Dosis führen (bis zu 0,148 ml).
Das Risiko der Volumenverdrängung kann nicht beseitigt werden.

Die französische Gesellschaft für Neonatologie (SFN) empfiehlt ein enterales Sicherheitssystem speziell für Frühgeborene

In ihrem Newsletter vom März 2016 warnt die SFN französische Neonatologen vor dem Risiko der ungenauen Dosierung mit ENFit™ und empfiehlt ein enterales Ernährungssystem für Neonaten mit folgenden Merkmalen:

Sicher

  • Nicht kompatibel mit Luer- und anderen Konnektoren mit kleinem Durchmesser, die bei anderen Anwendungen (IV) verwendet werden
  • Ermöglicht eine zuverlässige Verbindung zwischen Komponenten ohne Leckage oder Risse

Präzise

  • Interner Totraum geringer als 0,1 ml
  • Generiert eine Volumenverdrängung während des Anschlusses von weniger als 0,05 ml

An Frühgeborene angepasste Größe

  • Nutzung des kleinstmöglichen Konnektors
  • Nutzung des Konnektors mit dem niedrigstmöglichen Gewicht

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